Notfallmappe für pflegebedürftige Angehörige: die Checkliste zum Abhaken
Wenn plötzlich der Rettungswagen kommt oder du selbst kurzfristig ausfällst, zählt jede Minute und jede Information. Eine Notfallmappe bündelt alles, was andere dann sofort wissen müssen: von der Krankenversichertenkarte über den Medikamentenplan bis zur Vorsorgevollmacht. Mit dieser Checkliste stellst du Schritt für Schritt zusammen, was in die Mappe für deine pflegebedürftige Angehörige oder deinen Angehörigen gehört. Druck sie dir aus, hak jeden Punkt ab und leg die Mappe an einen Ort, den alle kennen. So bist du im Ernstfall vorbereitet, ohne im Chaos suchen zu müssen.
So nutzt du die Liste
- Hak die Punkte direkt hier ab. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
- Du musst nicht alles schaffen. Auch eine halb ausgefüllte Liste hilft im Gespräch.
- Zum Mitnehmen: auf „Drucken“. Die Kästchen bleiben zum Ankreuzen leer.
Persönliche Dokumente & Ausweise
0/7Medizinische Infos & Medikamente
0/8Wichtige Kontakte
0/7Vollmachten & Verfügungen
0/6Pflege & Alltag
0/6Häufige Fragen
Wo bewahre ich die Notfallmappe am besten auf?
An einem festen, gut erreichbaren Ort, den alle Beteiligten kennen, zum Beispiel griffbereit in der Nähe der Wohnungstür oder am Telefon. So finden Rettungskräfte, Pflegedienst oder Angehörige im Notfall sofort alles Wichtige. Sinnvoll ist ein Hinweiszettel an der Innenseite der Wohnungstür oder am Kühlschrank, der auf den Standort verweist. Bewahre sensible Originale wie Vollmachten sicher auf und lege nur gut lesbare Kopien in die Mappe.
Wer sollte Zugriff auf die Mappe haben?
Alle Menschen, die im Ernstfall handeln: die pflegende Person, ein zweiter Notfallkontakt und idealerweise der Pflegedienst. Es hilft, wenn mindestens zwei Vertrauenspersonen wissen, wo die Mappe liegt und was sie enthält. Bei einem Krankenhausaufenthalt kannst du die Mappe oder Kopien einzelner Blätter einfach mitgeben.
Wie oft sollte ich die Notfallmappe aktualisieren?
Prüfe sie mindestens einmal im Jahr und immer dann, wenn sich etwas ändert, etwa bei neuen Medikamenten, einem anderen Pflegegrad, geänderten Kontaktdaten oder nach einem Krankenhausaufenthalt. Ein kleiner Merkzettel mit dem Datum der letzten Prüfung auf der ersten Seite hilft, den Überblick zu behalten.
Zur Orientierung, Stand 2025/2026. Keine Rechtsberatung.